1940
- Kürzung der Essensrationen
- Zwangsumsiedelung in überfüllte „Judenwohnungen“
- Verbot des Zeitungskaufs
Februar
12./13. Februar
- Erste Deportation von Juden aus dem Reichsgebiet (u. a. aus Stettin) ins besetzte Polen
April
10. April
- Entlassungssperre für alle in Konzentrationslagern inhaftierten Juden bis Kriegsende
13. April
- Ausschluss von Juden aus privaten Krankenversicherungen
30. April
- Einrichtung des ersten bewachten Ghettos im besetzten Polen; weitere Ghettos (u. a. in Warschau) folgen rasch
Juli
19. Juli
- Juden werden ihre Telefonanschlüsse gekündigt
Oktober
7. Oktober
- Trennung in Luftschutzräumen nach »Ariern« und Juden
22. Oktober
- Beginn der »Bürckel-Aktion«: Deportation von badischen, elsässischen, saarländischen und pfälzischen Juden ins Lager Gurs in Südfrankreich
November
15. November
- Verpflichtung für alle Angehörige der deutschen Polizei, den Hetzfilm »Jud Süß« zu sehen
Dezember
9. Dezember
- Kinderbeihilfen nur für »arische« Kinder
12. Dezember
- Deportation sämtlicher jüdischer Geisteskranker in die Anstalt Sayn-Bendorf